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Als eine der ältesten Siedlungen Andalusiens ist Granada auch gleichzeitig eine der unterschätztesten Städte Spaniens. Durch die Lage von knapp 780 Metern über Null herrscht in Granada zwar immer noch ein warmes und besonders im Hochsommer typisch südspanisches heißes Klima doch erreichen die Temperaturen nicht die Werte der Küstenstädte und auch eine im Vergleich niedrige Luftfeuchtigkeit lässt die Wärme den Körper angenehm leicht umspielen. Häufig ist auch die Ferienwohnung oder das Ferienhaus ihrer Wahl von der Konstruktion an die Temperaturen angepasst, so dass Sie nicht vor einem Urlaub im Sommer zurückschrecken sollten.
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Urlaub in GranadaObwohl Granada über einen leicht außerhalb liegenden Flughafen verfügt, der besonders im Sommer von vielen Fluggeselschaften angeflogen wird, ist doch der Mietwagen zum Reisen das Verkehrsmittel des Vertrauens. Die günstigen Preise für Mietwagen in Spanien offerieren Ferien mit ganz neuen Mobilitätsgrenzen und wem nach einer Woche Bergpanorama doch der Sinn nach etwas mehr Meer steht, der kann mit einem Mietwagen problemlos an die Küste nach Nerja fahren und dort in einem Ferienhaus oder einer Ferienwohnung in den berühmten weißen Dörfern nächtigen und auf dem Rückweg über Malaga die kleine Andalusienrunde perfekt machen. Die größte Schwierigkeit hierbei ist es aber immer noch Granada den Rücken zuzukehren. Mit Einflüssen aus diversen maurischen und auch gotischen Dynastien hat sich ein Stadtbild geformt, welches sich in seiner Mehrstufigkeit hervorragend in die umliegende Natur eingliedert. Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit und ein absoluter Höhepunkt jeder Andalusien-Rundreise ist die Alhambra. Aus dem maurischen übersetzt bedeutet dies so viel wie „Die Rote“ und wenn die Sonne untergeht schimmert die maurische Palastkonstruktion auch wirklich rötlich, was durch das satte grün der umstehenden Pinien noch unterstrichen wird. Als Hauptsitz der Nasriden-Dynastie wurde die Alhambra aus mehreren Palästen zusammengesetzt und von den zahlreichen Feinheiten sind der Löwenbrunnen und die prächtigen und manigfaltigen Stuckdecken das Kernstück dieses UNESCO-Weltkulturerbes.Nahezu zeitgleich zu Kolumbus Entdeckung Amerikas wurde nach Abschluss der spanischen Reconquista in die bereits bestehende Tempelanlage unter König Karl V. einer der bedeutendsten Rennaissance-Paläste Spaniens gebaut. Ein Teil dieses Palastes beherbergt heutzutage eine der bedeutendsten Gemäldegalerien Spaniens. Und falls auch Sie vorhaben, auf Ihren Reisen zu nächtigen, wie es auch die Kaiser und Könige taten, dann verbringen Sie am besten Ihren Urlaub in einem Parador, welcher in einem Kloster untergebracht ist, das einst schon von Franz von Assisi geweiht wurde und zu einer der schönsten Unterkünfte Spaniens zählt. Wer seine Ferien allerdings abseits der klassischen Wege verbringen möchte oder wer schlichtweg zum wiederholten Male in Granada verweilt, der kann die Ruhe und Erhabenheit des ehemaligen maurischen Wohnviertels Albaicin genießen. Schier endlos kann man durch die schattigen Gassen wandeln und besonders im Mai sind die kaum veränderten Straßen erfüllt mit dem Duft von Orangen- und Jasminblüten. Eine Steigerung erfahren die Sinne dann nur noch in der ehemaligen Sommerresidenz der maurischen Emire, der Generalife. Übersetzt bedeutet das so viel wie „Paradies des Architekten“ und wahrlich sind sowohl die Palast- als auch die Gartenanlagen nahezu paradiesisch arrangiert. Zu jeder Jahreszeit blüht hier eine andere Pflanze und versteckt angelegte Wasserspiele laden den Geist zum Träumen ein. Sowohl das Albaicin als auch der Generalife wurden ebenso wie die Alhambra als UNESCO-Weltkulturerbe ausgezeichnet und Granada selbst ist ein Refugium für alle Sinne, welches bereits ganze maurische Dynastien verzaubert hat. |