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Nerja ist eine kleine Stadt an der Costa del Sol und gleichzeitig der östlichste Ort in dem Bezirk La Axarquia. Sie gehört zu der Provinz Malaga und ist Teil der autonomen Region Andalusien. Die Zahl ihrer festen
Einwohner beträgt etwa 22.000, wobei in den Sommermonaten noch einige tausend Urlauber dazu gezählt werden müssen. Auch wenn heute noch relativ klein, so blickt Nerja doch auf eine sehr lange Geschichte zurück. Weitere Infos
In den nur wenige Kilometer von der Stadt entfernten Höhlen finden sich Spuren menschlicher Besiedlung, die noch aus der Altsteinzeit stammen. An einer anderen Stelle, ebenfalls unweit von Nerja gibt es dagegen archäologische Funde, die von einer Besiedlung durch die Römer zeugen. Eine besonderes Zeugnis von der langen Vergangenheit stellen die berühmten Höhlen von Nerja dar, die kurz nach ihrer Entdeckung im Jahre 1959 zum nationalen Kulturgeschichtsdenkmal erklärt wurden. Einige Bereiche dieser sehr gut erhaltenen Höhlen sind den Forschern vorbehalten und für die Öffentlichkeit nicht begehbar. Hier finden sich zum Teil prähistorische Wandmalereien, die archäologisch von unschätzbarem Wert sind. Dabei gehen Experten davon aus, dass dieser Ort in der Zeit von 20.000 bis etwa 2.000 vor unserer Ära bewohnt war. Aber auch wenn man als Besucher längst nicht alle Bereiche betreten darf, so lohnt sich der Besuch in den Höhlen von Nerja allemal. Sehr sehenswert zum Beispiel ist die Halle von Bethlehem mit den vielen Stalagmiten und Stalaktiten.
Interessant ebenfalls ist die Halle der Verheerung, die von einem einstigen Erdbeben zeugt. Diese einzigartige archäologische Stätte auf rund 7.000 Quadratmetern öffnet dem Besucher bis auf einige Ausnahmen täglich ihre Tore und ist von Nerja aus gut über die A-7 zu erreichen. Wer mit öffentlichen Verkehrsmitteln dorthin gelangen möchte, dem steht auch von dem Busbahnhof in Malaga aus eine direkte Busverbindung zur Verfügung. Doch so faszinierend diese prähistorischen Höhlen zweifellos auch sein mögen – Nerja liegt an der Costa del Sol, der Sonnenküste also, und dies bedeutet nichts anderes als ideales Klima für einen Badeurlaub und die schönsten Strände, die man sich vorstellen kann. Bei rund 300 Sonnenstunden im Jahr herrschen hier selbst in den Wintermonaten Durchschnittstemperaturen von circa 14 Grad, während diese im Sommer um die 30 Grad betragen. So lässt es sich an den über 12 Stränden, die Nerja zu bieten hat, wahrlich gut aushalten. Dabei gehört La Playa de la Torrecilla mit ihrem dunklen Sand und vielen Einrichtungen sicher mit zu den beliebtesten. Wie auch Playa de Burriana, ebenso ein Stadtstrand mit einer schönen Strandpromenade und mit Rollstuhlzugang. |
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