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Wer an die Küste Andalusiens denkt, der meint die Costa Tropical – sicher einer der schönsten Küstenstreifen in ganz Spanien, der im Osten an der Costa de Almería und im Westen an die Costa del Sol grenzt. Dabei ist hier Almunecar zweifellos einer der beliebtesten Badeorte, wobei die Entwicklung des Fremdenverkehrs Mitte der 70er Jahre ihren Anfang nahm. Einst ein Fischerdorf ist Almunecar auch heute mit über 20.000 Einwohnern (darunter auch viele Deutsche, Briten und Skandinavier) längst noch keine Großstadt, aber dennoch eines der wichtigsten touristischen Ziele an der Südküste Spaniens.
Weitere Infos
Das mag zum einen an dem einzigartigen Mikroklima liegen, welches auch im Hochsommer viel angenehmer ist als an so manch anderem Küstenort im Südspanien, wofür schon allein die erfrischenden Meeresbriesen sorgen. Schaut man sich mal für Almunecar die Werte für Juli und August an, so liegen hier selbst die maximalen Durchschnittstemperaturen immer noch unter 35 Grad. Regen gibt es in dieser Zeit durchschnittlich gesehen gerade mal einen Tag im Monat, dafür aber scheint die Sonne zwischen 10 und 11 Stunden täglich. Wenn jetzt noch ein herrlicher Strand dazu kommt, dann steht einem traumhaften Badeurlaub nichts mehr im Wege.
Und auch dieser findet sich in Almunecar bzw. auf einer Länge von 25 km sind es sogar recht viele. So zum Beispiel La Velilla, der 50 Meter breit ist und sich durch weißen Sand und ruhiges Wasser auszeichnet. Hier kann man einen Liegestuhl ebenso leihen wie eine ganze Taucherausrüstung. Fast genauso breit, nämlich 40 Meter, ist Pozuelo, wo man ebenfalls ruhiges Wasser vorfindet, der aber aus Kies ist und bei Tauchern gleichermaßen beliebt scheint wie bei Anglern. Cala del Perro, um noch ein weiteres Beispiel unter vielen zu nennen, ist zwar nur 10 Meter breit, aber wer nach Ruhe sucht, den wird dieser schwarzer Sandstrand aus Vulkangestein vielleicht begeistern. Begeisterung kann sich aber auch leicht einstellen, wenn man sich mal vom Strandvergnügen loslöst und einfach mal schaut, was Almunecar sonst noch so alles zu bieten hat. Und man wird auch nicht lange suchen müssen. Vom Nachtleben mal ganz abgesehen, denn hier mangelt es nicht an Bars und Clubs, die für die Nachtschwärmer bis zum frühen Morgen die Türen offen halten, darunter das schon regelrecht berühmte Flamenco-Lokal Venta Luciano. Aber es gibt auch Attraktionen der anderen Art, etwa den Botanischen Garten Parque El Majuelo mit einer großartigen Sammlung an unterschiedlichen Pflanzenarten oder Castillo San Miguel, die Ruine einer antiken Festung, die heute noch Spuren ihrer wechselnden Besitzer aufweist. Almunecar hat noch den Charme eines spanischen Fischerortes. Zwar gehören auch hier die Baukräne zum Landschaftsbild, aber die vielen kleinen Kneipen und Bars, der lokale Fischmarkt und die kleinen Gassen in der Altstadt von Almunecar zeugen von der Geschichte dieses Ortes. |
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