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Wer glaubt, in Schottland gäbe es nur Dudelsackspieler und Whisky, der irrt. Landschaftlich und kulturell hat die nördlichste Region der Britischen Inseln vieles zu bieten. Im Norden Schottlands liegt das Schottische Hochland, die Highlands. Geographisch sind sie von den südlich gelegenen Lowlands durch eine natürliche Vertiefung in der Erde abgegrenzt. Diese beginnt im Westen bei Firth of Clyde führt durch den südlichen Loch Lomond weiter bis Stonehaven an der Nordsee.Weitere Infos Die Highlands lassen sich in zwei Gebiete Unterteilen. In die Northwest Highlands und in die Grampian Mountains, wo sich mit 1344 m der höchste Berg von Groß Britannien, der Ben Nevis befindet.
Die typischen Strukturen der Highlands wie die Clans und auch die Whisky-Produktion, werden nach wie vor sehr stark gepflegt. Der englische Einfluss hat hier nicht so stark gewirkt wie in den Lowlands. Weite waldlose Flächen die spärlich besiedelt sind prägen überwiegend das Landschaftsbild und geben den Blick auf eine endlos weite Umgebung frei. Die bekanntesten Seen in den Highlands sind der Loch Lochy, der Loch Oich, der Loch Linnhe und Loch Ness. Die Mythen um den bekannten Loch Ness Ranken sich um das angeblich dort existierende Seeungeheuer Nessy. Tatsächlich aber ist es eines der größten Süßwasserreservoire in ganz Großbritannien. Die stark zerklüfteten Felsküsten der Highlands ähneln den Küsten Norwegens. Die Berge der Highlands bestehen aus Marmor, Granit, Quarzgestein und Schiefer. Mienen gibt es jedoch selten. Die Haupteinnahmequellen sind in der kargen Region die Lachszucht und die Rinderzucht der Hochlandrinder, wie dem Galloway und natürlich die Destillerien in denen der Whisky hergestellt wird. Aber auch der Fischfang wird hier noch in großem Maße betrieben und vor allem Weißfischarten wie Kabeljau und Scholle aber auch Krebse, Hummer und Krabben werden gefangen. Moorheiden, Farne, Moose und Gräser runden das Bild der traumhaft bergigen Landschaft ab. Naturfreunde kommen hier beim Wandern voll auf Ihre Kosten. Hasen, Rebhühner, Fasane, Dachse, Otter und sogar Wildkatzen trifft man in dieser fast unberührten Natur noch an. Jedoch sind die alten Ruinen der zahlreichen Burgen eine noch größere Attraktion. Besichtigungen sind eigentlich überall möglich, es sie denn, die Burg befindet sich in Privatbesitz, was oft der Fall ist, und die Besitzer leben dort in ruhe. An den kulinarischen Genüssen in Schottland scheiden sich die Geister. Man liebt oder man hasst das Nationalgericht Haggis, das zum größten Teil aus Innerein besteht. Aber das Frühstück ist unschlagbar. Toast, Spiegelei, gegrillte Tomate und Bacon. Sehr reichhaltig, denn die Luft in der Hochebene macht hungrig und um dort die Tage zu überstehen, muss es schon am Morgen ordentlich satt machen, sagen die Schotten. Eine Reise in ein Ferienhaus oder eine Ferienwohnung in den Highlands ist ein Erlebnis das man nie vergisst. |
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