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Der Süden Amrums wird landschaftlich durch den Kniepsand hervorgehoben. Der Kniepsand ist eine Sandbank, die ehemals durch einen Priel von der eigentlichen Insel abgetrennt war, jetzt aber direkt an die Insel anschließt. Dieser Strandabschnitt ist bis zu 1,5 km lang und bildet dadurch den breitesten Sandstrand der deutschen Nordseeküste. Einige Teile des Strandes sind bewachte Badestellen, andere sind als Naturschutzgebiet abgesperrt, da sie als Brutstätte für viele Vogelarten dienen.
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Unabhängig davon, wo das gemietete Ferienhaus oder die Ferienwohnung auch ist: Die erste Station des Inselurlaubs ist Wittdün. Hier legen die Fähren aus Dagebüll auf dem Festland Schleswig-Holsteins und von der Insel Föhr an. Die Fährzeiten von Föhr bis Amrum betragen etwa 60 Minuten. Vom Festland aus muss man mit 90 bis 120 Minuten rechnen, je nachdem, ob die Fähre auf Föhr Zwischenstation macht.
Die einzelnen Ortschaften auf der Insel haben ein sehr unterschiedliches Alter. Der kleine südlich der Inselmitte gelegene Ort Süddorf ist das älteste Dorf Amrums und wird 1464 erstmals urkundlich erwähnt. Hier steht eine kleine Windmühle aus dem Jahr 1775 und etwas südlicher der Amrumer Leuchtturm. Steenodde befindet sich an der Ostseite von Amrum, am Rande der Geestlandschaft, und ist eine gemütliche Ortschaft mit kleinem Sandstrand, der allerdings nur bei Flut zum Baden einlädt. Allerdings ist hier auch die Strömung nicht zu unterschätzen. Eher geeignet ist der Strand für die Wattwanderungen und Spaziergänge am Meer. Die kleinen Friesenhäuschen mit Blick aufs Watt und Meer verleihen dem Dorf seinen eigenen Charme. Sehenswert sind auch die zahlreichen Hünengräber. Am kleinen Hafen liegen kleine Schiffe und Sportboote. |